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Geschichte
Die Kelten feierten acht grosse Feste im Jahr. All diese Feste symbolisieren das Bewusstsein der stetigen Veränderungen unserer Natur im Einklang mit Sonne und Mond und wertschätzen die Nahrung unserer Mutter Erde. Die Menschen gingen davon aus, dass an diesen Tagen des Jahres der Schleier zur Anderswelt besonders offen ist.
Im Moment ist «BELTANE» aktuell…
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BELTANE - Walpurgis in der Nacht / Maifest - 30. April auf den 1. Mai
Die Kelten feierten in ihrem Jahreskreis mit «Imbolc», «Beltane» und «Lughnasadh» drei grosse Feste. «Beltane» bedeutet «Fruchtbarkeit».
BELTANE
Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wurde schon bei unseren europäischen Vorfahren vor über tausend Jahren als Fest der Fruchtbarkeit und Beginn der Sommerzeit unter dem Namen «BELTANE» gefeiert. Später entstand daraus die «Walpurgisnacht» mit den weit sichtbaren nächtlichen Feuern auf Berggipfeln und Hügeln. Hexen tanzten dort bis weit in die Morgenstunden und in den Monat Mai hinein, um den Winter und die bösen Geister zu vertreiben. Ursprünglich versammelte sich eine englische Äbtissin namens Walburga mit «Hexen» auf dem Brocken – umgangssprachlich «Blocksberg» genannt. Er ist der höchste Berg im Mittelgebirge Harz, resp. in ganz Norddeutschland. Für die Feuerrituale wurden Sträusschen aus Kräutern gebunden. Salbei, Wacholder, Holunder- und Johanniskraut, aber auch Beifuss, Lavendel, Rosmarin und Schafgarbe durften dabei nicht fehlen.
Auch heute noch wird der uralte Brauch weitergeführt. Maifeste werden gefeiert und in vielen Regionen stehen Maibäume als Symbol für den Beginn der fruchtbaren Jahreszeit und einer segnenden Wirkung auf Menschen, Tiere, Häuser und die ganze Natur. Der Maibaum gilt auch als Liebesbotschaft und wird vom Verehrer geschmückt vor die Tür seiner Herzensdame gestellt.
Für den heutigen Hausgebrauch lassen sich die oben erwähnten getrockneten Kräuter wunderbar auf der Kohle oder dem Stövchen zur Feier von «Beltane» räuchern. Wir wünschen Ihnen dabei viel Freude.
Zusammenfassung der 8 verschiedenen Feste:
Vier Sonnenfeste
Bei den Kelten wurden vier Feste als Sonnenfeste der Sonne gewidmet;
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Ostara (Frühlings Tag- und Nachtgleiche - ca. 20./21. März)
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Mabon (Herbst Tag- und Nachtgleiche - 21. September / ca. 4. Oktober)
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Litha (Sommersonnenwende - ca. 20./21./24. Juni)
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Yule (Wintersonnenwende - ca. 21. Dezember und 24./25. Dezember bis 6. Januar)
Vier Mondfeste
Sie hatten in ihrem Jahreskreis auch vier Mondfeste;
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Imbolic (2. Februar / auch 31. Januar / 1. Februar)
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Beltane (30. April / 1. Mai)
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Lughnasad (1. August)
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Samhain (31. Oktober / 1. November)
Sie werden als Zwischen- resp. Mondfeste bezeichnet, da sie nicht direkt nach dem Sonnenstand gefeiert wurden.
Drei Erntefeste
Drei dieser 8 Feste werden während der Erntezeit zusätzlich auch als Erntefeste gefeiert;
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LUGHNASAD (Schnitterfest / Das Fest der Getreideernte / Maria Himmelfahrt - Vorabend, in der Nacht zum 1. August und an diesem Tag gefeiert)
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MABON (Herbst Tag und Nacht Gleiche / Erntedank - 21. September / ca. 4. Oktober)
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SAMHAIN (Allerseelen / Allerheiligen / Halloween / Erntedank - 1. und/oder 2. November)
WEITERE INFORMATIONEN:
Räuchern, um den Geist zu klären:
Salbei, Mastix, Alantwurzel, Eukalyptus, Kalmuswurzel, Kornblumenblüten, Lavendelblüten, Lorbeer, Thymian, Wacholderspitzen, Wacholderholz, Zedernholz
Räuchern, um energetisch zu klären:
Salbei, alle Copale, Elemi-Harz, Baldrianwurzel, Beifusskraut, Brombeerblätter, Eibischblätter, Eibischwurzel, Eichenmoos, Eisenkraut, Lavendel, Wacholderspitzen, Wacholderholz, Zedernholz
Räuchern für Heil-Rituale:
Salbei, Weihrauch, Salbaumharz, Palo Santo, Beifuss, Frauenmantel, Holunderblüten, Kamillenblüten, Ringelblume, Schafgarbenblüten, Wermutkraut, Zedernholz und besonders auch Dammar weiss und braun als Lichtbringer mit einer starken Schutzkraft und tiefen Erdverbundenheit.
Wichtig zu beachten
Räuchern Sie nur in Gegenwart von Schwangeren, Kleinkindern und Tieren, sofern Sie über genügend Kenntnisse und Erfahrungen verfügen!
Bitte beachten Sie, dass einige Rohstoffe giftig sein und gesundheitsschädigende Wirkungen verursachen können. Die Verwendung von Räucherstoffen erfolgt grundsätzlich auf eigenes Risiko. Deshalb empfehlen wir Ihnen dringend, sich genau über die erworbenen Räucherwerke zu informieren, bevor sie zum Räuchern verwendet werden.
Bei Fragen zu unseren Produkten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
