
Infos zu Saisonalem Räuchern
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Geschichte
Die Kelten feierten acht grosse Feste im Jahr. All diese Feste symbolisieren das Bewusstsein der stetigen Veränderungen unserer Natur im Einklang mit Sonne und Mond und wertschätzen die Nahrung unserer Mutter Erde. Die Menschen gingen davon aus, dass an diesen Tagen des Jahres der Schleier zur Anderswelt besonders offen ist.
Im Moment ist «LITHA» aktuell…
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LITHA - Mittsommer / Sommersonnenwende / Johannistag - 20./21./24. Juni
«Litha» bedeutet «Licht» und steht für die volle Entfaltung der Sonnenkraft.
LITHA - Mittsommer / Sommersonnenwende / Johannistag - 20./21./24. Juni
Schon die Kelten und Germanen feierten «LITHA-Mittsommer / Sommersonnenwende» ausgiebig am 21. Juni – längster Tag und kürzeste Nacht im Jahr. Das Christentum verlegte das Fest für die Sonnenwende vom 21. Juni auf den 24. Juni und feierte ab da mit dem «Johannistag» die Geburt des Apostels Johannes dem Täufer, dem Lieblings-Jünger von Jesus. Um ihn zu Ehren wurde das Kraut «Hartheu» mit seinen leuchtenden und lichtbringenden Blüten in das heutige «Johanniskraut» umbenannt.
Das Fest zur Sommersonnenwende wird je nach Glauben und Spiritualität immer noch am 20./21. und/oder 24. Juni gefeiert. Einig ist man sich darin, dass das am jeweiligen Tag resp. während der Nacht gepflückte Johanniskraut die stärksten Heil- und Schutzkräfte besitzt. Bis heute werden Kränze und Sträusse aus Sommersonnenwende-Blumen und -Kräutern als Kopfschmuck getragen und/oder schmücken die Feierlichkeiten.
Typischerweise haben Sommersonnenwende-Pflanzen weisse oder gelbe Blüten und symbolisieren damit die Sonne. Grundsätzlich können jedoch alle Pflanzen - seien es Kräuter oder Blumen - verwendet werden, welche um diese Zeit blühen. Traditionell gehören 7 oder 9 Kräuter dazu - je nach Brauch noch aber noch viele mehr…
Die wichtigsten finden sich in fast allen Räuchermischungen oder Räuchersträussen:
Johanniskraut, Beifuss, Kamille, Schafgarbe und Königskerze
Weitere mögliche Kräuter resp. Blumen sind auch:
Alant, Brennnessel, Brunnenkresse, Eisenkraut, Engelswurz (Angelikawurzel), Fenchel, Frauenmantel, Gänseblümchen, Gundermann, Holunderblüten, Kerbel, Lavendel, Lindenblüten, Mädesüß, Orangenblüten, Pfingstrosenblüten, Ringelblume, Rosmarin, Spitzwegerich, Thymian, Wild-Apfel usw.
Johanniskraut:
Das Licht von Johanniskraut erhellt jede dunkle Ecke, löst Spannungen nach Streitereien und ist somit eine wichtige Pflanze für das Reinigen von Räumen und Atmosphären. Seiner starken Schutzkraft wegen wurde es schon damals gegen Krankheiten, Unwetter und negative Einflüsse und Energien in Häusern und Ställen verwendet.
Für den heutigen Hausgebrauch lassen sich die oben erwähnten getrockneten Kräuter wunderbar auf der Kohle oder dem Stövchen zur Feier von «LITHA» räuchern.
Zusammenfassung der 8 verschiedenen Feste:
Vier Sonnenfeste
Bei den Kelten wurden vier Feste als Sonnenfeste der Sonne gewidmet;
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Ostara (Frühlings Tag- und Nachtgleiche - ca. 20./21. März)
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Mabon (Herbst Tag- und Nachtgleiche - 21. September / ca. 4. Oktober)
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Litha (Sommersonnenwende - ca. 20./21./24. Juni)
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Yule (Wintersonnenwende - ca. 21. Dezember und 24./25. Dezember bis 6. Januar)
Vier Mondfeste
Sie hatten in ihrem Jahreskreis auch vier Mondfeste;
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Imbolic (2. Februar / auch 31. Januar / 1. Februar)
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Beltane (30. April / 1. Mai)
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Lughnasad (1. August)
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Samhain (31. Oktober / 1. November)
Sie werden als Zwischen- resp. Mondfeste bezeichnet, da sie nicht direkt nach dem Sonnenstand gefeiert wurden.
Drei Erntefeste
Drei dieser 8 Feste werden während der Erntezeit zusätzlich auch als Erntefeste gefeiert;
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LUGHNASAD (Schnitterfest / Das Fest der Getreideernte / Maria Himmelfahrt - Vorabend, in der Nacht zum 1. August und an diesem Tag gefeiert)
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MABON (Herbst Tag und Nacht Gleiche / Erntedank - 21. September / ca. 4. Oktober)
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SAMHAIN (Allerseelen / Allerheiligen / Halloween / Erntedank - 1. und/oder 2. November)
WEITERE INFORMATIONEN:
Räuchern, um den Geist zu klären:
Salbei, Mastix, Alantwurzel, Eukalyptus, Kalmuswurzel, Kornblumenblüten, Lavendelblüten, Lorbeer, Thymian, Wacholderspitzen, Wacholderholz, Zedernholz
Räuchern, um energetisch zu klären:
Salbei, alle Copale, Elemi-Harz, Baldrianwurzel, Beifusskraut, Brombeerblätter, Eibischblätter, Eibischwurzel, Eichenmoos, Eisenkraut, Lavendel, Wacholderspitzen, Wacholderholz, Zedernholz
Räuchern für Heil-Rituale:
Salbei, Weihrauch, Salbaumharz, Palo Santo, Beifuss, Frauenmantel, Holunderblüten, Kamillenblüten, Ringelblume, Schafgarbenblüten, Wermutkraut, Zedernholz und besonders auch Dammar weiss und braun als Lichtbringer mit einer starken Schutzkraft und tiefen Erdverbundenheit.
Wichtig zu beachten
Räuchern Sie nur in Gegenwart von Schwangeren, Kleinkindern und Tieren, sofern Sie über genügend Kenntnisse und Erfahrungen verfügen!
Bitte beachten Sie, dass einige Rohstoffe giftig sein und gesundheitsschädigende Wirkungen verursachen können. Die Verwendung von Räucherstoffen erfolgt grundsätzlich auf eigenes Risiko. Deshalb empfehlen wir Ihnen dringend, sich genau über die erworbenen Räucherwerke zu informieren, bevor sie zum Räuchern verwendet werden.
Bei Fragen zu unseren Produkten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
